Wie wird aus flüssigem CO2 festes Trockeneis? Im Video sehen Sie einen Trockeneis-Pelletierer von Südstrahl im laufenden Betrieb – vom Einströmen des CO2 bis zu den fertigen Pellets, die direkt in der Auffangbox landen.
1. Flüssiges CO2 strömt ein: Der Pelletierer wird aus einem Flüssig-CO2-Tank versorgt.
2. Entspannung zu Trockenschnee: In der Kammer wird das CO2 schlagartig auf Atmosphärendruck entspannt. Dabei kühlt es auf -78,5 Grad ab und wird zu Trockenschnee.
3. Verdichten und Pressen: Ein Hydraulikkolben presst den Schnee durch eine Matrize zu festen Strängen.
4. Fertige Pellets: Die Stränge brechen zu Pellets – je nach Matrize mit 16 mm, 3 mm oder 1,7 mm Durchmesser.
Für 1 kg Trockeneis werden rund 2,2 kg flüssiges CO2 benötigt.
Trockeneis verliert auf Transport und Lagerung durch Sublimation laufend an Masse. Wer selbst produziert, hat jederzeit frische Pellets mit hoher Dichte – das verbessert die Reinigungsleistung beim Trockeneisstrahlen und senkt die Kosten pro Kilo. Dazu kommt die Unabhängigkeit von Lieferanten und Lieferzeiten.
Beide Modelle sind SPS-gesteuert, im Edelstahlgehäuse und in Deutschland gefertigt. Alle Details und Voraussetzungen finden Sie auf unserer Seite zur Trockeneisherstellung.
Sie planen eine eigene Trockeneisproduktion? Wir zeigen Ihnen den Pelletierer gern vor Ort in Tamm und beraten Sie zu Leistung, CO2-Versorgung und Platzbedarf.