Schaltschränke, Platinen, Steuerungen und Generatoren lassen sich mit Trockeneis gründlich und rückstandsfrei reinigen – auch bei empfindlicher Elektronik. Weil Trockeneis elektrisch nicht leitend ist und ohne Wasser arbeitet, ist nach der Reinigung kein Abtrocknen nötig: Die Anlage kann direkt wieder in Betrieb gehen.
Damit die Elektronikreinigung mit Trockeneis sicher und erfolgreich ist, gelten drei Grundregeln:
Staub- und Fettablagerungen in Schaltschränken behindern die Wärmeabfuhr und erhöhen das Risiko von Überhitzung und Fehlfunktionen. Trockeneisstrahlen reinigt Klemmleisten, Schütze, Lüfter und Kabelkanäle zuverlässig, ohne dass Komponenten ausgebaut werden müssen. Das verkürzt Wartungsfenster und reduziert Ausfälle.
Feine Verschmutzungen auf Platinen und empfindlichen elektronischen Baugruppen – etwa Staub, Flussmittelreste oder Ölnebel – lassen sich schonend entfernen, ohne Lötstellen oder Bauteile zu beschädigen. Für diese Präzisionsarbeiten eignet sich ein feines Eiskorn bei niedrigem Druck.
Öl-, Fett- und Staubablagerungen an Generatoren, Elektromotoren und Wicklungen verschlechtern Kühlung und Isolation. Trockeneisstrahlen entfernt sie effizient und meist ohne Demontage – ein wichtiger Faktor für Wartung und Lebensdauer in der Antriebstechnik.
Für Schaltschränke, Platinen und Steuerungen empfehlen wir unsere kompakten Tischgeräte der CUBE-Serie – leicht, mobil und mit geringem Luft- und Eisverbrauch. Das CUBE Vario bietet zusätzlich eine einstellbare Eiskorngröße für besonders feine Arbeiten. Für Generatoren, große Motoren und Antriebe eignen sich die Standgeräte der PowerJet-Serie. Alle Modelle finden Sie in unserer Übersicht der Trockeneisstrahlgeräte.
Ob Schaltschrank, Platine oder Antriebstechnik – wir beraten Sie, welches Gerät und welche Düse für Ihre Anwendung am schonendsten sind. Seit über 15 Jahren vertrauen Unternehmen aus Elektro- und Antriebstechnik auf unsere Geräte, darunter Bosch Service, ElringKlinger, AB Elektronik und Hoerbiger Antriebstechnik
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Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Trockeneisreinigung von Elektronik und Elektrotechnik.
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Ja. Trockeneis selbst ist zwar nicht leitend, gereinigt wird aber grundsätzlich im spannungsfreien Zustand. Danach ist die Anlage ohne Trocknungszeit wieder einsatzbereit.
Bei richtiger Einstellung nicht. Mit niedrigem Druck, feiner Düse und feinem Eiskorn werden Lötstellen und Bauteile geschont. Wir empfehlen, die Parameter vorab an einem Musterteil zu testen.
Nein, denn im Prozess wird kein Wasser eingesetzt. Durch die Kälte kann sich auf stark abgekühlten Oberflächen jedoch Kondenswasser bilden. Strahlen Sie deshalb nicht zu lange auf eine Stelle und nehmen Sie die Anlage erst wieder in Betrieb, wenn sie Umgebungstemperatur erreicht hat.
Staub, Öl- und Fettfilme, Ruß, Flussmittelreste und lose Ablagerungen. Mineralische Ablagerungen lassen sich nur eingeschränkt entfernen – hier ist ein Vorversuch sinnvoll.
Für die präzise Reinigung kleinerer Baugruppen empfehlen wir unsere CUBE-Tischgeräte mit feinerer Düsenoption. Bei größeren Schaltschränken oder Antriebskomponenten beraten wir Sie gerne zur passenden Standgerät-Variante.